Ein Richtfest ohne Baum und Reden – Neubau LM 3/1

Keine Reden, kein Baum im obersten Stockwerk, keine Kapelle – in Corona-Zeiten fällt auch das Richtfest eines solch beachtlichen Neubaus wie dem in der Lise-Meitner-Str. 3/1 im Ulmer Science Park II deutlich kleiner aus. Immerhin schaute Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch am Oberen Eselsberg vorbei, um sich selbst vom Baufortschritt zu überzeugen. Trotz eines um drei Monate verspäteten Baubeginns liegt man gut in der Zeit, denn das Wetter spielt mit.

Beim Rundgang durch den Rohbau konnte Dr.-Ing. Frank Pinsler, Geschäftsführer der Ulmer Wohnungs- und Siedlungs-Gesellschaft mbH, als Bauherr schon einmal erläutern wie die Wände und ein Teil des Innenlebens aussehen werden, und große Begeisterung gab es natürlich wegen des Weitblicks in die nähere Umgebung und in Richtung der Alpen, den man in den oberen Geschossen genießen kann.
 
Die Pläne der scanplus-Geschäftsführer Jürgen Hörmann und Andreas Werther sehen vor, dass in dem Gebäude, dessen Hauptmieter ihre Firma sein wird, nicht nur die Fernsicht stimmt, sondern auch das Innenleben visionär und weitblickend ist. Etwa 70 Prozent der knapp 10.000 Quadratmeter wird das Ulmer IT-Unternehmen ab dem kommenden Sommer nutzen, und auf fünf Etagen Konferenz-,Tagungs- und Schulungsräume, unterschiedlichste Sozialräume, Büros, eine Cafeteria mit Dachterrasse, eine Physiopraxis samt Fitness-Angebot und so genannte Open Spaces für modernes Arbeiten entstehen werden.


In den vergangenen Jahren mussten die mehr als 250 Mitarbeiter bei einer stetig wachsenden Kollegenzahl in den auch künftig weiterhin genutzten Räumen in der Lise-Meitner-Str. 5 immer enger zusammenrücken, und gerade der Raum für ein Miteinander musste zugunsten der Arbeitsflächen beschnitten werden. „Im Neubau werden die Sozial- und Schulungsräume ein großes Plus sein, und in den Open Spaces werden wir mit Modern Workplaces zeigen, wie fließend das Arbeiten zwischen dem mobilen Arbeiten Zuhause und den offenen und von Licht durchfluteten Wohlfühlräumen in der Firma sein kann. Konzentriertes Arbeiten soll hier gleichermaßen ermöglicht werden wie eine rege Kommunikation“, erklärt Andreas Werther.  Schöne Aussichten also für die IT- und Cloud-Experten, die für scanplus arbeiten.

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