IT-Kongress Neu-Ulm / Ulm ist „ein wichtiger Hotspot“
300 Besucher verfolgten beim IT-Kongress Neu-Ulm / Ulm 2017 in der Hochschule Neu-Ulm nicht nur ein interessantes Angebot an Vorträgen und Keynotes, auch an den Ständen unterschiedlichster IT-Firmen aus der Region, von Hochschulen und Verbänden herrschte reichlich Betrieb
Einmal mehr war auch scanplus beim IT-Kongress vertreten, der von Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch eröffnet wurde, der das Branchentreffen als „wichtigen Hotspot“ für all die Leute, die sich mit dem Thema IT und Digitalisierung beschäftigen, bezeichnete. Czisch machte deutlich, dass man als Stadt, die bestens für die Zukunft aufgestellt sein wolle, nicht nur an die Arbeitsplätze im Jahr 2030 denken müsse, sondern dass es neben Breitbandausbau für schnelles Internet und Modell-Quartieren mit modernsten Smart-Technologien auch darum gehe, Infrastrukturen für kreative Köpfe zu schaffen..
Prof. Dr. Julia Kormann, die Vizepräsidentin der Hochschule Neu-Ulm, erklärte, wenn sie heute noch einmal nach dem Abitur vor der Wahl stünde, was sie studieren wolle, „dann wäre das wohl IT“. Eine große Aufgabe sei, künftig noch mehr junge Frauen für die IT zu begeistern. Man muss ihnen erklären, dass „das alles nicht so schwierig ist. Und IT macht auch wahnsinnig viel Spaß“. Christoph Bubmann (digitransform.de Gesellschaft für digitale Transformation mbH) beschäftigte sich in der ersten Keynote mit dem Thema „Der Mensch in der digitalen Welt – Warum digitale Mobilisierung im Unternehmen unterschätzt wird“ und betonte, man müsse Mitarbeiter „Lust auf digitale Themen machen und diffuse Ängste abbauen“. Es gehe darum in Organisationen den so genannten „Digital Spirit“ entzünden und „den Mut zur Veränderung zu fördern, statt Angst zu schüren“ und das in einer Zeit, in der die Veränderungsschritte immer schneller würden. Klar sei: „Je früher man sich digitalisiert, desto länger nimmt man am öffentlichen Leben teil.“
Jürgen Hörmann, Geschäftsführer der Ulmer Cloud Factory scanplus, und Jens Döring, Geschäftsführer der 2av GmbH und Professor für Gestaltung vernetzter Systeme / Internet der Dinge an der HfG Schwäbisch Gmünd, berichteten höchst informativ über das gemeinsam mit der Deutschen Telekom entwickelte „Service Center – das Portal für Managed Services aus der Cloud“ und den Ansatz, mehr Gestaltung in die IT zu bringen. Jürgen Hörmann erklärte, man habe sich sehr lange um die Kernprozesse der Cloud Factory und den Ausbau des Portfolios der Managed IT-Services gekümmert, um dann zu merken, dass „wir auch Designer mit ins Boot holen müssen“. Seither arbeite man mit 2av zusammen sozusagen an einer Art verlängerten Werkbank, um die Services in bester Form darzustellen und für die Kunden ideal nutzbar zu machen. Für Döring hatte sich die Frage, was Technologie mit Design zu tun hat, gar nicht gestellt, denn in seinem Ansatz gehe es darum, mit Gestaltung in erster Linie etwas für die Menschen zu machen. Das Ergebnis konnten die Zuhörer im vollen Saal dann als Video sehen.






